Herzlich willkommen! Gemütliche Gästezimmer einrichten

18. Mai, 2017 | 15:44
Herzlich willkommen: Gemütliches Gästezimmer einrichten - Lifestyle4Living

Wer gesellig ist und eine größere Wohnung hat, der wird diese auch nutzen wollen, um Gäste zu empfangen. Natürlich sollen sich die Gäste im Gästezimmer wohl fühlen. Da dieser Raum nicht ständig bewohnt wird, darf er auch gerne anderweitig genutzt werden. Damit es trotzdem gemütlich wirkt, wenn Besuch ins Haus steht, sind ein paar Handgriffe erforderlich, wenn Sie das Gästezimmer einrichten. Wie aber wird der Raum so richtig einladend?

Der gelbe Sack und das Bügelbrett tragen nämlich nicht eben dazu bei, dass sich Besucher wie zuhause fühlen. Bevor die Besucher eintreffen, lohnt es sich also, sich etwas Zeit zu nehmen, um das Gästezimmer wohnlich und gemütlich herzurichten. Ganz gleich, wie chaotisch es gestern noch ausgesehen hat – es wird Ihre Gäste überzeugen, bald wieder zu kommen.

Das Gästezimmer und seine Nebenaufgaben

In vielen Haushalten ist das Zimmer, in dem Gäste unterkommen sollen, gleichzeitig Hobbyraum, Bügelzimmer, Büro und Abstellraum. So ein Allzweckraum ist nützlich und man kann trotzdem schnell ein richtig gemütliches Gästezimmer einrichten mit ein paar Tricks. Am besten lässt sich das Gästezimmer so einrichten, dass genügend Stauraum besteht, um Bügelbrett und andere Utensilien unterzustellen. So können diese, wenn Besuch ins Haus steht, schnell verschwinden. Dafür eignet sich beispielsweise ein großer Schrank mit geräumigem Hängeabteil, aus dem sich die Kleiderstange entfernen lässt. Auch eine mit einem Vorhang abgetrennte Nische kann als Versteck für wenig dekorative Elemente dienen. Falls Sie Ihren Arbeitsplatz im Gästezimmer haben, gilt: Räumen Sie ihn unbedingt ordentlich auf, lassen Sie keine Unterlagen herumliegen und verstauen Sie herumliegende Utensilien am besten in Kästen oder Schränken. Schnell aufgeräumt wirkt ein schlichter Sekretär zum Zuklappen.

Während die Gäste anwesend sind, sollte das Zimmer tatsächlich wie ein Wohnraum aussehen, in dem das Bett und der Schrank die Hauptelemente sind. Lassen Sie Ihre Gäste nicht den Eindruck gewinnen, dass sie irgendwie dazwischen geschoben werden. Wenn ein ausrangierter Kühlschrank in dem Raum steht, ist das zum Beispiel kein Nachteil, denn die Gäste können ihn nutzen. Dasselbe gilt für TV und Kleiderschrank – in dem natürlich etwas Platz für die Kleidung und Koffer der Besucher gemacht werden muss. Allerdings sollten die Möbel nicht zu "zusammengewürfelt" erscheinen. Um verschiedenen Möbeln einen einheitlichen Look zu verleihen, können Sie diese zum Beispiel in derselben Farbe neu lackieren – neutral und besonders vielseitig ist natürlich Weiß.

Welche Möbel im Gästezimmer?

Das Bett ist wohl das wichtigste Möbelstück. Ein komfortables Bett ist eine größere Anschaffung, aber sie ist nötig – vor allem, wenn oft Besucher erwartet werden. Wenn Sie das Gästezimmer einrichten, kann jedoch auch ein Schlafsofa genutzt werden. Das hat den Vorteil, dass es im Alltag weniger Platz wegnimmt und meist über einen Bettkasten für Wäsche und andere Kleinigkeiten verfügt. Ausreichend Kissen, saubere und frische Bettwäsche und eine Flasche Wasser auf dem Nachttisch können auch diese Betten zu gemütlichen Schlafplätzen machen. Eine Leselampe am Bett ist wichtig, damit der Gast sich vor dem Einschlafen nicht unbedingt noch einmal aufstehen muss, um das Licht zu löschen. Hier lohnt es sich, in hübsche Modelle zu investieren. Diese sind meist nicht teuer, werten den Raum aber deutlich auf.

 

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Rolläden sind für den Schlafkomfort aber auch für die Privatsphäre der Gäste wichtig. Vorhänge dienen nicht nur zur Verdunkelung, sondern machen einen Raum auch deutlich wohnlicher. Übrigens: Wenn Rollos den Raum nachts abdunkeln, reichen luftige Gardinen aus. Da Ihre Besucher sehr unterschiedlich sind, ergibt es Sinn, sowohl einen Fernseher als auch eine Auswahl an Büchern und Zeitschriften zur Zerstreuung im Zimmer zu platzieren. Beim Mobiliar sollte darauf geachtet werden, dass der Raum nicht zu vollgepackt wirkt. Gäste brauchen etwas Raum, um ihre Koffer auszupacken, sich anzukleiden und sich zu entfalten. Eine Kommode kann durch einen kleinen Spiegel zum Frisiertisch umgewandelt werden.

Dekotipps für das Gästezimmer

Auf allzu persönliche Dekoration wie Familienfotos sollten Sie verzichte, wenn Sie ein Gästezimmer einrichten. Völlig kahle Wände wirken allerdings äußerst ungemütlich. Bilder, Kunstdrucke oder andere Deko-Elemente, z.B. Zierspiegel, sind also ein Muss. Insbesondere über dem Bett macht sich eine großformatige Wanddekoration sehr gut. Eine Alternative sind mehrere kleine Motive, die dekorativ auf der leeren Fläche angeordnet werden. Auch Zimmerpflanzen wirken auflockernd und einladend. Besonders eignen sich pflegeleichte Pflanzen wie Bogenhanf, Elefantenfuß, Schusterpalme oder Einblatt.

Ein kleiner Teppich vor dem Bett ist sehr angenehm, insbesondere, wenn der Raum gefliest ist. Niemand tritt gerne barfuß auf kalte Fliesen. Ein hübscher Vorleger hat aber auch einen schönen Deko-Effekt. Aus alten T-Shirts, Leggings und Jersey-Bettlaken oder speziellem, recyceltem T-Shirt-Garn können Sie einen modernen Bettvorleger im XXL-Häkellook selbst herstellen.

Schlichte Farben wie Grau oder Beige sind heimelig und eignen sich für Besucher jeden Alters. Elegant wirkt die monochrome Schwarz-weiß-Optik. Wenn Sie etwas Farbe ins Zimmer bringen möchten, setzen Sie auf Blau-, Grün- und Türkistöne, eventuell aufgelockert durch ein dezentes Gelb. Für einen schicken und einladenden Look wirken eine Tagesdecke und Dekokissen wahre Wunder. Am besten stimmen Sie diese farblich auf die restliche Einrichtung ab.

Kleiderhaken hinter der Tür oder an der Wand sind sehr nützlich, wenn Sie ein Gästezimmer einrichten – aber natürlich müssen die alten Mäntel, die dort auf den nächsten Winter warten, aus dem Zimmer entfernt werden. Zu guter Letzt ist auch eine kleine liebe Geste sinnvoll: Wie wäre es mit einem Strauß frischer Blumen, einem Obstkorb oder einem altmodischen "Betthupferl", um Ihre Besucher willkommen zu heißen?

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